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Rudolphschacht
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Wolkenstein
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Schachtbuch
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Marienberg
Der Pferdegöpel auf dem Rudolphschacht

Im Jahr1830 Luciae (4. Quartal) beginnt man mit der Aufwältigung des alten „Wasserlochschachtes“, da man den "Weißtaubner Stolln" von der alten Silbergrube "Vater Abraham", auf diesen Schachtes vortreibt. Ziel ist es die alten Elisabether Schächte im Westen zu unterfahren, welche im 16 Jh. reiche Ausbeute spendeten.

1836 glückt der Durchschlag in den Schacht. in 130 m Tiefe.

19.05.1836
Auf dem "Weißtaubner Stolln" überfährt man (29 Lachter) 58 m vom "Wasserlochschacht" den "Amandus Flachen". Die Benennung erfolgt nach dem damaligen Bergkommissionsrat Karl Amandus KÜHN (1783-1848). Das Streichen des "Amandus Flachen" verläuft von Südost nach Nordwest, ca. 65 Grad nach Nordost einfallend und ca. (2-4 Zoll) 5 – 10 cm mächtig. Eine angeschlagene Druse von 1 Meter Länge und (4-6 Zoll) 10 -14 cm Weite, war völlig mit Haar und Drahtsilber ausgefüllt. Weitere Funde von Silber ließen es ratsam erscheinen den alten Wasserlochschacht zum Treibeschacht mit Pferdegöpel auszubauen.

1838
Es erfolgt von übertage aus die Kellerhalsmauerung des Schachtes, und die Erbauung eines Pferdegöpels.

23.01.1839
Amandus KÜHN ist es auch, der den "Wasserlochschacht" in "Rudolphschacht" umbenennt, nach dem überaus rührigen Marienberger Bergmeister Rudolph HEHRING. Gleichzeitig plant man schon den Tiefbau unter dem „Weißtaubner Stolln“.

1877
Um eine rasche Förderung der großen Erz- und Gesteinsmengen aus der Tiefe zu gewährleisten, macht sich der Bau eines Dampfgöpels (erste und einzige Dampfförderanlage in Marienberg) anstelle des bisherigen Pferdegöpels erforderlich. Der Göpel wird abgerissen.

2003 Im Februar beginnt die Öffnung und der Ausbau des "Rudolphschachtes" bis zur 15 Lachterssstrecke.

19.04.05 Links das renovierte Huthaus,1865 als Maschinenwärterwohnung erbaut und 1888 zum Huthaus umgebaut. Rechts der freigelegte Schachtkopf, im Hintergrund ehemalige Wismutgebäude (Kaue und Lampenstation)

19.04.05 Schacht ist mit Betonplatten abgedeckt.

Fundamente der Ziegelesse von 1877 und eines von vier Betonfundamenten des Fördergerüstes der SAG Wismut

29.04.05 Der freigelegte Schachtkopf mit Ziegelfundamenten des alten Maschinenhauses.

01.05.2005 Grundsteinlegung im neuen Göpelhaus.

18.05.05 Schalung für das Betonfundament am Göpelhaus, in der Mitte noch altes Ziegelmauerwerk vom Maschinenhaus

18.05.05 Versorgungsleitungen von der SAG Wismut

25.05.05 aufgestellter Göpel

25.05.05 Scheidebank

25.05.05 Seilscheiben unterm Dach im Göpelhaus.

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